Diese Woche freuen wir uns, die Arbeit von Cedric Vu vorzustellen, einem multidisziplinären Künstler aus San Jose, Kalifornien, dessen tufting-Reise Neugier, persönliche Erzählung und technische Erkundung verbindet. Obwohl er erst im Oktober 2023 eine tufting gun in die Hand nahm, hat Cedric bereits eine einzigartige Stimme in der tufting-Szene entwickelt. Eine, die ebenso nachdenklich wie taktil ist.
Eine Praxis, die in der Erkundung verwurzelt ist
Cedrics Einstieg ins tufting war Teil einer umfassenderen kreativen Mission: „Im Jahr 2023 erstellte ich eine lange Liste von Medien, die ich erkunden wollte, und tufting war eines der ersten, das ich ausprobierte. Ich war sofort begeistert.“ Dieser Funke entwickelte sich schnell zu einem festen Bestandteil seiner künstlerischen Routine. „Angenehm anzufassen, angenehm anzusehen.“

Ein Porträt von Prozess und Selbst
Sein vorgestelltes Werk ist das erste einer Selbstporträt-Serie, die als Möglichkeit begann, technische Fähigkeiten zu schärfen, aber schnell etwas Tieferes wurde. Das Stück basiert auf einem eindrucksvollen Foto von Cedric, der eine Gasmaske mit einer Blume hinter dem Ohr trägt – ein ruhiger, surrealer Moment, der festgehalten wurde, während er seinen ersten Tuftingrahmen baute.
„Es hat eine Meta-Qualität“, erklärt Cedric. „Es fängt sowohl den Prozess des tufting-Lernens als auch den Beginn meiner künstlerischen Praxis in diesem Medium ein.“ Die Serie wurde zu einem Meilenstein, nicht nur in Bezug auf die Technik, sondern auch in Bezug auf die Selbstreflexion.
Für die Zukunft plant er, diese Themen zu erweitern – mit Selbstporträts fortzufahren und gleichzeitig mit anderen zusammenzuarbeiten, indem er sie als Subjekte in seine Arbeit einbezieht.

Herausforderungen in der Farbe und die Zukunft des Zugangs
Die größte Herausforderung in Cedrics Prozess war nicht die kreative Seite des tufting, sondern die Beschaffung seiner Materialien.
„Die meisten Herausforderungen, denen ich mich stellen musste, betrafen die Beschaffung von Garn, insbesondere die Beschaffung der richtigen Farben.“ Da seine Serie mehrere Hauttöne umfasste, konnte selbst eine einzige fehlende Farbe den Prozess wochenlang unterbrechen.
„Manchmal musste ich bis zu einem Monat warten – Und da die Joann-Filialen in den USA schließen, wird das nur noch schwieriger.“ Es ist ein Problem, mit dem viele Textilkünstler konfrontiert sind, und eines, das Cedric dazu veranlasst, seine Herangehensweise an Farbe und Planung in zukünftigen Werken zu überdenken.

Eine Lernserie ohne Reue
Die Serie der Selbstporträts dauerte acht Monate, von Februar bis Oktober 2024, während er gleichzeitig Vollzeitarbeit und Auftragsarbeiten unter einen Hut brachte. Trotz der Hürden würde Cedric nichts ändern:
„Ich habe es als Probezeit betrachtet, um zu lernen, was ich mit Garn alles darstellen kann. Ich freue mich wirklich darauf, was ich 2025 produzieren kann, jetzt, da ich meinen Prozess verfeinert habe.“
Verfolgen Sie Cedrics Arbeit
Weitere nachdenkliche und sich entwickelnde Textilarbeiten von Cedric Vu finden Sie auf Instagram @cedvu und TikTok @cedvuu. Seine Kunst lädt Sie ein, genauer hinzusehen – nicht nur auf das fertige Stück, sondern auf den Prozess, die Person dahinter und die Geschichten, die im Faden darauf warten, erzählt zu werden.


